Die Ahnen im Ersten Weltkrieg - Verlustlisten nun Online abrufbar

Wie mühsam es sein kann, Daten über die Ahnen aus den Verlustlisten etwa des Ersten Weltkriegs zu erforschen, zeigt dieses Beispiel: Wer in den zwischen 1914 bis 1919 veröffentlichten Listen nach einem bestimmten Namen sucht, muss 31.000 in Fraktur gesetzte Seiten mit je etwa 300 Einträgen, Zeile für Zeile durchforsten. In der Regel sind die Listen, die auch Verwundete enthalten, nicht alphabetisch sortiert, sondern nach militärischen Einheiten.

"Meinen Opa auf genau diesen paar Seiten zu finden, war hingegen nahezu unmöglich. Wenn nun aber noch mehrere Hundert andere Helfer auf der Suche nach ihren Verwandten wären und Seiten abschrieben ..." schreibt Jesper Zedlitz auf Spiegel online.

Und so entwickelte er beim Verein für Computergenealogie eine Online-Erfassung für die Verlustlisten und fand viele Unterstützer. Mittlerweile haben knapp 700 Freiwillige etwa 90 Prozent der Seiten indexiert.

Eine phantastische Erleichterung für Ahnenforscher, die man nicht genug würdigen kann!

Kommentare:

  1. Auch wenn das leider ein sehr trauriger Anlass ist, finde ich es sehr gut, dass diese Seite erstellt wurden ist. Wir vermissen auch noch Verwandte, von denen wir nie wieder etwas gehört haben. Vielleicht hat man ja darüber die Chance, etwas zu erfahren. Gibt es eine solche Seite vielleicht auch für Kriegsopfer aus dem zweiten Weltkrieg?

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  2. Davon ist mir noch nichts bekannt. Sobald ich etwas erfahre, poste ich es hier.

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