Rechenmeister Adam Ries hat 7500 lebende Nachkommen

Adam Ries (fälschlich oft Riese) war einer der berühmtesten Rechenmeister und gilt auch durch sein Rechenlehrbuch, das er nicht wie damals üblich in lateinischer, sondern in deutscher Sprache schrieb, allgemein als der "Vater des modernen Rechnens". Er stammte aus Deutschland, und lebte im 16. Jahrhundert. In Annaberg oder Wiesa starb er im Jahr 1559.

Einer seiner Nachfahren betreibt Ahnenforschung und hat dem Gelehrten nun eine Ausstellung in den Stadtwerken Olbernhau gewidmet. "Spur der Ahnen - Adam-Ries-Nachfahren in Olbernhau und Umgebung" wurde vom Schlettauer Ralf Graupner zusammengestellt, der Ortschronist in seinem Heimatort und Mitarbeiter der Stadtwerke Annaberg ist. In einer Datenbank finden sich über 24.000 Nachfahren, 7500 von ihnen leben derzeit, darunter sogar einige in den USA und in China.

Die Ausstellung ist bis 2. Februar 2012 zu den Öffnungszeiten der Stadtwerke Olbernhau GmbH Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag 13 bis 18 Uhr zu sehen.

Bild Adam Ries 1550 im 58. Lebensjahr, Quelle: Wikipedia

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